Variomatik Funktionsweise

Die obe­re Vario­ma­tik (Varia­tor Kupp­lung) dreht sich immer, wenn sich auch der Motor dreht. Die unte­re Vario­ma­tik, sie heißt im Fach­jar­gon Sekun­där­va­ria­tor,   ras­tet erst nach einer gewis­sen Dreh­zahl ein. Das heißt, dass sich die unte­re Vario­ma­tik im Stand locker auf der Getrie­be­wel­le dreht, ohne eine fes­te Ver­bin­dung zur Getrie­be­wel­le zu haben. Sie müs­sen also unter­schei­den zwi­schen ein nor­ma­les „Mit­dre­hen“ der Schei­ben auf der Wel­le oder das Dre­hen unter einer fes­ten Ver­bin­dung, wenn die unte­re Vario­ma­tik geschlos­sen hat.

Erst nach einer gewis­sen Dreh­zahl arre­tiert die unte­re Vario­ma­tik und stellt eine Ver­bin­dung zwi­schen der unte­ren Rie­men­schei­be und dem Getrie­be her. Die obe­re Vario­ma­tik ist nur für dir Fahr­ge­schwin­dig­keit zustän­dig. Also im Stand­gas muss der Keil­rie­men locker zwi­schen den Rie­men­schei­ben der obe­ren Vario­ma­tik und der unte­ren Sekun­där­va­ria­tor hän­gen und sich alle Rie­men­schei­ben locker mit­dre­hen. Beim Erhö­hen der Motor­dreh­zahl zieht sich die obe­re Vario­ma­tik zusam­men, der Keil­rie­men wird ein­ge­klemmt und strafft sich, die unte­re Vario­ma­tik arre­tiert auf Grund der höhe­ren Dreh­zahl und stellt nun eine fes­te Ver­bin­dung zwi­schen der unte­ren Vario­ma­tik und dem Getrie­be her. Folg­lich … das Fahr­zeug setzt sich in Bewe­gung.

Wird jetzt die Motor­dreh­zahl wei­ter erhöht, drü­cken die Gleit­stei­ne in der obe­ren Vario­ma­tik die Rie­men­schei­be wei­ter zusam­men, der Platz für den Keil­rie­men wird immer enger und er läuft immer wei­ter zum äuße­ren Rand der Rie­men­schei­be .… dadurch ver­än­dert sich das Über­set­zungs­ver­hält­nis, weil sich fak­tisch die Lauf­flä­che der Rie­men­schei­be der obe­ren Vario­ma­tik ver­grö­ßert hat. Dadurch wird die Dreh­zahl der unte­ren Vario­ma­tik, bzw. die Faht­ge­schwin­dig­keit erhöht. (VIDEO)

Nach­ge­fragt: Ant­wort:

Die unte­ren Schei­ben gehen nicht aus­ein­an­der. Weil die obe­re Vario­ma­tik auf Grund der sich erhö­hen­den Motor­dreh­zahl zusam­men­zieht und jetzt der Keil­rie­men, nicht wie zuvor locker rum­hängt, son­dern sich gestrafft hat, wird jetzt die vol­le Dreh­zahl auf die unte­re Sekun­där­va­ria­tor (Vario­ma­tik) gelegt und stellt dadurch eine fes­te Ver­bin­dung zwi­schen unte­rer Vario­ma­tik und dem Getrie­be her … ergo … das Fahr­zeug setzt sich in Bewe­gung …. wenn denn ein Gang ein­ge­legt wur­de. Jetzt Kapit­sche?

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